Beiträge von mensmaximus

    [...] kleines Geld. ( Studenten, Hobby Webmaster )

    Ich kann mich gericoach nur anschließen. Es ist toll, dass Du unsere Empfehlung im Thread zum Hack Deiner Seite ernst nimmst und Hilfe suchst. Egal wie viel Ahnung ein Student oder Hobby Webmaster hat, eines fehlt ihm immer: die Unternehmerverantwortung. Er braucht sich keinen Kopf darum zu machen ob seine Arbeit wirklich gut und nachhaltig ist oder Du ihn in Notfällen erreichbar kannst. Es kann ihm auch egal sein ob er morgen noch Lust hat dich zu unterstützen. Der Profi, der seine Brötchen damit verdient, denkt im Regelfall anders, weil seine Reputation auf dem Spiel steht. Entscheide nicht nur nach dem Budget bevor Du Dir Hilfe ins Haus holst.


    Wer oder wo kann ich den zB nachlesen was in so einer .htaccess stehen darf und was nicht?
    Und könnte ich diese Datei schreibgeschützt raufladen`?

    Was in der .htaccess stehen darf/soll hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem davon was Du erreichen willst, also z.B. Schutz von Verzeichnissen, spezielle Rewrite Regeln oder PHP Flags. Pauschal ist das nicht zu beantworten. Die Mindestanforderung an eine .htaccess Datei für WordPress kann im Codex nachgelesen werden.

    Du kannst die .htaccess Datei schreibschützen, allerdings erhältst Du dann z.B. beim Ändern der Permalinks eine Meldung, dass die .htaccess nicht beschrieben werden kann. Plugins, die Rewrite Regeln erzeugen versagen dann ebenfalls. In diesen Fällen musst Du immer per Hand eingreifen und die .htaccess entsprechend manuell ändern.

    Auch wenn Hille und ich es bereits geschrieben haben, kann man es nicht oft genug wiederholen: Du musst die Sicherheitslücke finden!

    Da das kein triviales Unterfangen ist, rate ich Dir dringend einen Spezialisten zu beauftragen.

    Und das Tutorial weist ja bereits auf diese Probleme hin. Das Thema muss schon viel früher angegangen werden. Hast Du einen eigenen Server ist das relativ einfach, weil Du Deinen Webserver selbst konfigurieren kannst. Bei einem Hostingaccount müssen die Domains erst einmal auf Deinen Webspace zeigen. Das Domain-Mapping-Tool alleine bringt gar nichts.

    Alle meine Domains laufen nativ auf einem WordPress Netzwerk ohne Plugins aber das geht eben nur manuell weil mein Nginx Server die Zuordnung übernimmt und entsprechende Rewriteregeln hat.

    Das was Du möchtest geht aber eine fertige Lösung, in Form eines Plugins, gibt es nicht.

    'Auf einmal', 'plötzlich', 'wie von Geisterhand' ist immer etwas schwammig. Wann war die Seite noch in Ordnung? Wann hast Du Dich zum letzten mal erfolgreich angemeldet? Wurden wissentlich Updates gemacht? Je genauer Deine Schilderung umso eher kann man eine Vermutung anstellen.

    Plötzlich veränderte Seiten deuten grundsätzlich auf Fremdeinwirkung hin. Ein verschollenere Admin erst recht. Ein Hack kann also ohne Detailinformation zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

    Allerdings hast Du sicherlich Zugriff auf die Datenbank (z.B. phpMyAdmin) und kannst demnach in die Tabelle wp_users und wp_usermeta schauen. Dort siehst Du alle User und deren Rollen. Bei Bedarf kann man dort auch einen Benutzer anlegen. Ein verschlüsseltes Passwort schicke ich Dir per PM.

    Das Plugin https://wordpress.org/plugins/wp-security-audit-log/ ist ziemlich aussagekräftig. Ob es allerdings die Aktivität für ein einzelnes Custom Field aufzeichnet wage ich zu bezweifeln. Dennoch könnte es hilfreich sein, weil man zumindest sieht wann an einem Beitrag gearbeitet wurde.

    WP speichert seit Version 3.6 keine Revisionen mehr für Custom Fileds. Entwickler sind dafür selbst zuständig. Wurden die Custom Fields selbst erstellt, sollte man über eine entsprechende Erweiterung nachdenken.

    Ja, was soll ich sagen. Verwende niemals eine One-Klick Installation des Hosters. Das ist nicht nur bei Strato so. Host Europe hat das schon mit Version 3.8.1 im KIS mitgeteilt. Also das Datenbankproblem ist das Resultat der One-Klick-App-Easy-2-Minuten-Spar-Installation und somit Stratos Baustelle. Da kann man meckern, aber auch die eigene Entscheidung dies zu nutzen hinterfragen. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

    Die Inkompatibilität der Plugins und Themes mit WP 4.0 ist ein Problem der jeweiligen Entwickler. WordPress veröffentlicht Betas vom ersten Tag an und es vergehen selten weniger als 3 Monate von der Beta zum endgültigen Release. Genug Zeit für jeden Entwickler seine Software zu testen. Wenn also beim Erscheinen einer neuen WordPress Version solche Probleme auftreten, haben die lieben Plugin und Theme Programmierer geschlafen. Bei kostenpflichtigen Produkten (Premium) stellt sich mir dann immer die Frage für was bezahlt wird. Speziell bei jährlichen Zahlungen. Produkte die nur einmal gekauft werden oder kostenlose Plugins und Theme bergen dieses Risiko immer, denn der Entwickler wird ja nicht für eine Weiterentwicklung bezahlt.

    Aber auch der Anwender steht in der Pflicht. Wenn es darauf ankommt, dass eine Webseite läuft, dann muss man eben selbst vorab die Kompatibilität testen. Fast jeder Hoster erlaubt heute den Betrieb von mehreren Domains auf einem Account und bietet Subdomains an. Es ist also einfach eine zweite WP Installation zu haben, auf der man ein Update testet. Kommt es zu Probleme kann man die Entwickler kontaktieren und im Notfall auf Alternative Plugins und Themes umsteigen.