Die Upload-Größe hat nichts mit den Datenbanken zu tun. Die Dateien landen im Dateisystem des Webspace. Dieser ist zwar auch begrenzt, die eigentliche Hürde ist aber die Datenmenge, die per Upload übertragen bzw. anschließend verarbeitet werden muß.
Eine Lösung, die ich bei großen Dateien selbst schon verwendet habe, ist der "Dummy-Upload".
Ich erzeuge mir einen sehr kurzen Ausschnitt (3 bis 4 Sekunden) des Videos, der eine Dateigröße von nicht mehr als 4 bis 5 MB hat. Diesen lade ich dann in der Mediathek hoch. Anschließend lösche ich die Datei per FTP auf dem Server und lade die große Datei mit dem selben Namen per FTP hoch. Das Video wird weiterhin von der WP-Mediathek verwaltet, da diese den Austausch der Dateien nicht "bemerkt".
Kleiner Nachteil: In der Mediathek wird nicht die richtige Laufzeit des Videos angezeigt. Das könnte man eventuell in der Datenbank ändern. Hat mich aber bisher nicht gestört, da es keinen Einfluß auf das Einbinden des Videos auf einer Seite hat. Dort wird dann natürlich die richtige Laufzeit des großen Videos angezeigt.
Die ganze Prozedur ist zwar etwas umständlich, aber wenn man nur gelegentlich mal ein Video hochlädt, durchaus akzeptabel.
Hier mal ein Beispiel (übrigens bei Strato gehostet).
Gruß
Ingo