Beiträge von aeisele

    Gibt nicht nur Kotler zum Thema Marken. Da es dich zu interessieren scheint empfehle ich dir folgende Literatur um einen ersten Einblick in die Thematik zu gewinnen.

    Joji, Alex N.; Ashwin, Joseph (2012): Hedonic Versus Utilitarian Values: The Relative Importance of Real and Ideal Self to Brand Personality and Its Influence on Emotional Brand Attachment, in: The XIMB Journal of Management, Vol. 9, No. 2, S. 77-90.

    Fournier, Susan (1998): Consumers and Their Brands: Developing Relationship Theory in Consumer Research, in: Journal of Consumer Research, Vol. 24, No. 4, S. 343-373.

    Aaker, Jennifer, L. (1997): Dimensions of Brand Personality, in: Journal of Marketing Research, Vol. 34, August, S. 347-356.

    Malär, Lucia; Krohmer, Harley; Hoyer, Wayne D.; Nyffenegger, Bettina (2011): Emotional Brand Attachment and Brand Personality: The Relative Importance of the Actual and the Ideal Self, in: Journal of Marketing, Vol. 75, No. 4, S. 35-52.

    Liberatore, Ariane; Tscheulin, Dieter K. (2011): Persönlichkeitsübereinstimmungen zwischen Marke und Konsument: Stand der empirischen Selbstkongruenzforschung und verbleibende Investigationsdirektiven, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Vol. 81, No. 5, S. 587-618.

    Achso....und ich bin froh dass ich nicht in die freie Wirtschaft will, weil es mir doch zu viel wäre 100 seiten pro Woche zu schreiben :)

    Danke für die Anregungen! Werde mich nochmal in Kotler vertiefen :)

    Hm ich wollte den Leuten natürlich nicht mit meiner Umfrage auf den Schlips treten. Und ich finde es auch schade, dass hier einfach angenommen wir dich sei inkompetent oder ähnliches ;)

    Tatsächlich ist die Selbstkongruenzforschung ein sehr reifes Gebiet, das schon einige positive Ergebnisse zu Tage gefördert hat.
    Vllt. erklärt sich manches wenn ich ein wenig ausholen und sage was ich da überhaupt mache :)

    Im Kern steht einmal das Selbstkonzept, das in meiner Arbeit durch die von Higgins vorgeschlagenen Selbstdomänen charakterisiert ist: tatsächliches, ideales, gefordertes Selbst. Das sind 3 Selbstbilder die uns Menschen prägen und während das tatsächliche Selbst der Einschätzung unseres gegenwärtigen Zustands entspricht sind die beiden anderen selbstdirektive Standards and denen wir uns orientieren (einmal Hoffnungen/Wünschen einmal Pflichten/Verantwortung)

    Selbstkongruenz greift nun auf das Markenpersönlichkeiten mit bestimmten Aspekten unseres Selbst kongruent sein können (Wie gesagt vllt belegt) und das diese Übereinstimmung in Präferenzen resultiert. In meiner Arbeit geht es darum ob sich diese Präferenzen auch in emotionaler Bindung äußer könne (daher die Fragen zu den Empfindungen der Marke). Außerdem sind die Marken noch nach bestimmten Merkmalen klassifiziert (hedonisch/utilitaristisch z. Bsp. woher auch solche Dinge kommen wie "lustvoll").
    Als weitere Moderatoren hab ich noch Selbstdiskrepanz und regulatorischer Fokus. Diskrepanzen sind Missstände zb zwischen dem tatsächlichen Selbst und dem Ideal die Leid verursachen und somit zur Annäherung an ein Selbstbild motivieren um die Diskrepanz zu verringern. Ob das durch Konsum geht will ich schauen :) Der RF ist wiederum ein Persönlichkeitsmerkmal und beschreibt Tendenzen bei der Strategiewahl die sich u. U. auch auf die Wahl von Marken übertragen ließen. Er wird in der Kindheit etabliert und zeigt sich zb durch Präferenzen für Gewinn/Nicht-Gewinn vs. Nicht-Verlust/Verlust. Man hat da eine andere Perspektive auf seine Ziele und geht die entweder durch Annäherung oder durch Vermeidung an.

    Zu einzelnen Aussagen:
    gericoach: Ich erwähne meine Prof. weil ich damit nochmal betonen will, dass es sich hier tatsächlich um eine Umfrage handelt die nicht kommerziell ist.
    Dunkelangst: auch gut wenn du keine Beziehung hast! Den auch das interessiert mich.
    @formateins: Erstmal wieso der aggressive Ton? es handelt sich hierbei um eine wissenschaftliche Arbeit. die skalen sind validiert und die Items reliabel. Ich KANN nicht selber irgendwelche Items konstruieren. Im Rahmen einer Abschlussarbeit wäre der Aufbau eigener Skalen einfach zu umständlich.

    Generell: Die Markenbeschreibungen sind einfach kurze Absätze die sich entweder auf die hedonischen oder die utilitaristischen Markenwerte beziehen. Daher etwas überzogen u. U. Sollte man einfach nicht allzu ernst nehmen. Wenn Personen Marken bekommen, mit denen sie keine Verbindung haben: gut. Ist irgendwann eine Person dabei, die vllt doch eine Verbindung hat wird man einen Unterschied sehen und schon ist das Ziel erreicht.

    Danke an jeden der es versucht hat :) Und vllt trägt meine kleine Erklärung dazu bei noch weitere Menschen zu motivieren bzw. einen anderen Blickwinkel bezüglich meiner Studie einzunehmen.

    Hallo, :)

    im Rahmen meiner Masterarbeit am Lehrstuhl für Marketing I von Prof. Dr. Frank Huber an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz führe ich eine empirische Untersuchung zum Thema "Wirkung wahrgenommener Selbstkongruenz auf die emotionale Markenbindung" durch.

    Würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere die Zeit findet sich kurz durch meinen Fragebogen zu klicken.

    Es dauert auch nur 10 Minuten.

    Vielen Dank! :)

    Hier der Link: http://www.marketing-mainz.de/eisele