Tja, da wird es lustig. WP arbeitet nur mit PHP-Dateien. Genauer gesagt mit PHP-Templates. Beispiel einzelner Artikel: Wenn du einen Artikel anlegst, werden alle Daten inklusive Text in der Datenbank gespeichert. Beim Aufrufen des Artikels im Frontend, wird die single.php geladen, die sich die Daten des Artikels wieder aus der DB holt. Das Problem dabei ist, das auf deine Seite gesetzte Links und Bookmarks ins leere gehen, wenn es statt domain.de/seite.html nur domain.de/seite/ gibt. Und Google findet die alten Seiten auch nicht mehr. Da musst du dann in der .htaccess oder der404.php ein 301-Redirect(dauerhaft verschoben) für jede Seite anlegen.
Beiträge von HClas
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Hallo Olaf,
ich muss auch mal was zum "Schwierigkeitsgrad" loslassen. Installation: in der Zeit, die ich zum Durchlesen dieses Threads gebraucht habe, lässt sich auch Wordpress intallieren. Beiträge schreiben: Wer ein Worddokument erstellen kann, hat die benötigte Qualifikationsstufe erreicht. Wer einfach nur einen Blog ohne Extras haben will, ist hier besser bedient als bei vielen anderen CMS.
Viele "fehlende Dinge" lassen sich per Plugin erschlagen. Der Fairness halber ist aber zu erwähnen, das zuviele Plugins die Seite lahm machen. Außerdem vertragen sich manche Plugins nicht untereinander.
Wenn du selber was machen willst, gibt es den Editor und jede Menge Hilfe im Netz (so wie hier im Forum). Also nur Mut!
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Die host-Datei solltest du nur ändern, wenn du mehrere lokale Domains brauchst, so wie ich. Der Eintrag für localhost ist schon automatisch drin. Wichtig ist der Schreibschutz. Wenn die Datei beschreibbar ist, können Viren dort Einträge machen und "normale" Seiten zu ihren Hackseiten umleiten, ohne das du es merkst.
Für die URLs gibt es noch eine Lösung: die Daten mit PHPMyAdmin als SQL-Datei exportieren (leicht zu machen) und mit einem Editor Suchen&Ersetzen (localhost->deinedomain.de). Anschließend kannst du die bereinigte SQL-Datei über PHPMyAdmin deines Hosters importieren. Mache ich öfters, wenn ich bei Domains auf WP-Basis einen Providerwechsel mache. Hat den Vorteil, das auch die User mit PW erhalten bleiben. Und wenn du in deinem Theme keine absoluten Pfadangaben hast, kannst du den WP-Ordner auch komplett hochladen. Du darfst nur nicht vergessen, die wp-config.php anzupassen. Da müssen die neuen Zugangsdaten für MySQL ausgetauscht werden.
Thema PHP: Dein Hoster sollte in der Regel PHP5 anbieten, was auch XAMPP standardmäßig verwendet. Wordpress braucht für die aktuelle Version PHP V. 5.2.4+ und MySQL 5.0+. Für den Blogbetrieb ist auch wichtig, das das Apache-Modul mod_rewrite angeboten wird. Sonst kriegst du keine Pretty-URLs hin.
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Lokal kannst Du nur mit deiner Original-URL arbeiten, wenn Du deine host-Datei änderst. Nach der Änderung aber zwingend wieder auf "schreibgeschützt" stellen. Problem: Wenn du deine Seite online hast, musst du die Datei wieder änder. Willst du zwischendurch wieder lokal testen, ... klar, was jetzt kommt?! Und Wordpress schreibt zum Beispiel in Seiten die vollen Bildpfade rein. Die müsstest du dann per Hand oder über PHPMyAdmin ändern. Außerdem muss die PHP-Version deines Hosters identisch mit deiner lokalen sein. Genauso kann der Hoster Funktionen des Webservers ausschließen (oder sich gut bezahlen lassen!), die lokal eingeschaltet sind. Und, Und, Und... Fazit: Ein lokales Testsystem ist immer gut. Es lässt sich aber nicht 1 zu 1 übertragen. Jedoch mit etwas Aufmerksamkeit und Wissen, ist es gut zu handhaben.
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Eventuell ist noch irgendwo eine falsche URL eingetragen. Kommt gerne vor, wenn man die Daten erst zuhause auf einer WP-Installation testet und dann das Ganze hochlädt. Schau mal bitte nach, ob beim Login die korrekte URL im Adressfeld deines Browsers steht bzw. geladen wird.
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Die Anzahl der auf der Startseite angezeigten Artikel stellst du im Backend unter Einstellungen-> Lesen ein ("Blogseiten zeigen maximal"). Wenn du dann nichts weiter änderst, greift für alle anderen Artikel die Pagination. Heißt: Je nach Theme steht dann am Ende der Startseite "Ältere Artikel", "Neuere Artikel" oder so ähnlich. Damit kannst du dich dann durch die Artikelseiten klicken (in diesem Fall 5 Artikel pro Seite). Die Artikel sind natürlich trotzdem noch im Archiv, wo jeder Artikel steht. Falls du die Pagination nicht möchtest, musst du den entsprechenden Code löschen, der in der Regel in der index.php steht.