Warum, bekommt der doch gar nicht auf den ersten Blick mit, WP-Websites (selbst die optimierten und selbst bei schnellen Zugängen auf Besucherseite) laden derart langsam (ansonsten kann man Grafiken auch preloaden), dass die paar Bytes für Name und Adresse (und nur darum geht es ja i.d.R.) als PNG oder GIF Grafiken beim Seitenaufbau und auch in ihrer Ausgestaltung (wenn denn richtig angelegt) gar nicht als solche wahrgenommen werden und möchte man es noch auf die Spitze treiben, so dass dies ein Besucher auch auf den zweiten und dritten Blick nicht wahrnimmt, kann man ja jeden Buchstaben einzeln als Grafik mit transparentem Hintergrund anlegen, dann fällt das im Grunde erst auf, wenn ein Besucher mal tatsächlich den Inhalt kopieren möchte.
helix meint sicher die "User Experience" und dazu zählt nunmal, dass als Texte sichtbare Teile einer Website auch tatsächlich Texte sind.
Warum?
Als Benutzer möchte ich vielleicht einen Teil kopieren oder die mailto-Mailadresse anklicken können. Ein konsistentes Handhaben solcher Aspekte ist wichtig für eine klare Benutzererfahrung.
Natürlich lässt sich, wenn es nur um das Impressum geht, darüber diskutieren ob es da auch unbendingt notwendig ist (vor allem wenn es eine gut ersichtliche Kontaktmöglichkeit gibt) - schaden tut es aber auf keinen Fall!
Was aber sicher ein Problem ist, ist die Barrierefreiheit!
Das Ganze ist keine Handlungsanweisung mit Gewähr, schon deshalb, weil jeder Plot in diesem Zusammenhang ein individueller Einzelfall ist, hier muss jeder für sich eine (Rechts)Güterabwägung betreiben und wem es dabei um tatsächliche Barrierefreiheit geht, mag wie schon mehrmals angeführt, auch für weitere Inhalte eine Vorlese- oder andere Hilfen installieren, was dann auch mit vorauseilendem Gehorsam nichts mehr zu tun hätte.
Irgendein Audio-File einzubauen hat mit Barrierefreiheit genau gar nichts zu tun!
Barriere-frei heißt, dass der User entscheiden kann in welcher Form er die Informationen einer Website konsumieren will.
Und, wichtig, es werden dabei nicht verschiedene Ressourcen für verschiedene Anwendungsfälle zur Verfügung gestellt.
Wenn ich Blind bin, dann kann ich mir die Seite mit einer Clientseitigen Software vorlesen lassen, oder aber ich lese die Seite mittels eines Brailledisplays. Und zwar mache ich das als Blinder dann generell so - ein eigens eingebautes Audiofile ist da sehr schlecht (denn die Seite wird entweder vorgelesen - der Text!, oder ich lese mittels des Brailledisplays). Das Audiofile muss ich in beiden Fällen erst finden, als wichtig erachten und aktivieren.
Und Blinden-Tauben hilft deine Variante schon gar nicht.
Summa Summarium - das Audiofile hat mit Barrierefreiheit nichts zu tun.
Zum Rechtlichen kann ich nichts sagen, da ich genau wie allen anderen hier (dich Tubedesigner mit eingeschlossen - ein paar pseudojuristisch zitierte Paragraphen ändern daran nichts), kein Anwalt bin. Von Warnungen diesbezüglich habe ich aber selber schon öfter auf einschlägigen juristischen Blogs gelesen - also ist eine Warnung davor sicher nicht falsch. Ein "mach doch einfach ein Bild" kann dagegen nicht seriös sein.
@Thread-Starter
Ich würde in allen Fällen die "no-index"-Variante nehmen.
Sie reicht in den meisten Fällen, ist einfacher umzusetzen, ist rechtlich sicherer und du berücksichtigst damit Web-Standards wie Barrierefreiheit oder User Expirence.
Wenn du im Impressum wirklich nicht namentlich oder mit deiner (privaten) Adresse auftauchen willst, dann ist der beste Weg dazu, dass du eine Gesellschaftsform für den Betrieb der Website wählst, bei welcher du als Person nicht direkt auftauchst.
Denn auch ein Bild hilft dir nichts, wenn sich im Internet, dann jemand über dein Angebot auf deiner Website in Zusammenhang mit deinem Namen beschwert oder bei ähnlichen Dingen.