Dann gebe ich hier auch nochmal ein kurzes Statement ab o_O und oute mich mal als Gegner des Gutenberg. :eek:
Natürlich konnte es nicht immer so weitergehen mit dem Classic-Editor, der war eine Katastrophe – immer schon, auch vor 15 Jahren. Dieses schlechte System war schließlich der Auslöser, warum all die Pagebuilder entstanden sind, angefangen mit dem Visual Composer (später WP Bakery). Grundsätzlich kann man sogar sagen, dass WordPress an sich kein sonderlich gutes CMS ist. Aber es ist einfach zu installieren, verwalten, verstehen und es gibt eine schiere Unmenge an Plugins, Addons und Themes dafür. Das macht schließlich den Erfolg aus – nicht das System an sich.
Den Gutenberg finde ich "hakelig" in der Anwendung, immer noch ziemlich buggy, ganz nebenei auch noch hässlich und alles, was im letzten Jahr dazugekommen ist, ist klar erkennbar von Elementor geklaut (nur schlechter umgesetzt). Was hingegen wohl mehr als gut zu klappen scheint, ist die Performance an sich.
Das von @suedtiroler erwähnte große Lob zum Gutenberg hat für mich etwas von einer Filterblase. Das ist normal. In der Welt von Elementor wird Elementor hochgejubelt, in der von Divi wird Divi hochgejubelt und in der Welt von Typo3 sowieso, WordPress-Anwender sind dort die letzten CMS-Prolls. :D
Was mich hingegen im letzten Jahr beeindruckt hat, ist die Entwicklung der Pagebuilder wie Elementor (insb. mit dem Themebuilder) oder Bricks, letzterer ist mit vue.js auch noch extrem schnell. Aber auch wenn Elementor auf Flex-Container umstellt, wird sich die Performance nochmal verdoppeln. Ich weiß aber auch, dass viele Alteingesessene hier auf die Pagebuilder herabblicken wie die Typo3-Jünger auf WordPress. Jedem das seine – wie gut das es diese Vielfalt gibt. o_O