Beiträge von meisterleise

    Gutenberg ist ziemlich widerspenstig bis buggy beim Thema Verschieben der Elemente. Du könntest folgendes probieren:

    • Neue Seite erstellen und in den Classic Editor wechseln
    • Dort das Element an die gewünschte Stelle ziehen und wieder in den Block Editor wechseln
    • Auf allen Seiten sollte beim neu öffnen nun das Element wieder an gewünschter Stelle sitzen

    @matzl01
    Ich fürchte mit deinem augenscheinlich vorhandenem Fachwissen wirst du die Webseite niemals in den Griff bekommen. Das ist erstmal keine Schande und kein Vorwurf. Aber es handelt sich um eine gewerbliche Webseite und sie hat – nur mal so am Rande angedeutet – durchaus noch mehr Defizite, als nur die Googleproblematik. Ich weiß jetzt nicht, ob du einer der Gesellschafter bist, ein Mitarbeiter oder gar Website Admin (letzteres wäre nicht gut), aber ich empfehle: ab damit in die Jobbörse und mit etwas Glück ergibt sich daraus sogar eine langfristige Betreuung. ;)

    Lt. Google Cache vom 09.10.2022 war der Webfont damals eingebunden


    Damit wäre die Anschuldigung grundsätzlich richtig. Es bleibt dennoch diverses mehr als fraglich:

    • Kann/muss die Kanzlei belegen, dass ihr "Mandant" ein Mensch ist und der Besuch der Seite von einem Menschen ausgeführt wurde?
    • Oder kann gar der Websitebetreiber darlegen, dass der Besucher ein Bot/Crawler war?
    • Kann die Kanzlei schlüssig belegen, warum ihr Mandant tausende Webseiten ohne erkennbaren Zusammenhang (Suchmuster) besucht, außer dem Suchmuster, diese abmahnen zu wollen? (Rechtsmissbrauch)
    • Kann/muss die Kanzlei belegen, dass die IP von Google verwertet und nicht anonymisiert wurde?
    • Ist die Kombination RA/ziviler Mandant überhaupt rechtmäßig, da Abmahnungen dieser Art eigentlich nur durch Mitbewerber durchgeführt werden können, während zivile Personen sich an die Datenschutzbehörde wenden müssen, welche dann wiederum im eigenen Ermessen aktiv wird.


    Das Dumme ist nur, dass die Gerichte selber nicht mehr durch die DSGVO durchsteigen und zu einigen der o.g. Punkte (bspw. dem letzten) mal so mal so entschieden wird, je nachdem, was der Richter zum Frühstück hatte oder wie gut seine Weiterbildungsmaßnahmen gefruchtet haben.

    Ich würde mutmaßen, dass die Kanzlei bei Gegenwehr nicht großartig aktiv wird, sondern sich mit dem Erlös aus Abmahnungen begnügt, die vor lauter Schreck und Sorge beglichen wurden (würden von 10K Abmahnungen auch nur 1/3 beglichen, wäre der Gewinn schon größer 1 Mio €) – aber das bleibt natürlich bis auf Weiteres eine Mutmaßung.

    Ob deine Website Google Fonts (oder andere externe Inhalte) lädt, kannst du mit den DevTools deines Browsers selbst überprüfen (Reiter "Source").

    Kanzlei RAAG versendet Massenabmahnungen an tausende Webseiteninhaber. Es kann daher davon ausgegangen werden, das hier Rechtsmissbrauch betrieben wird und am Ende RAAG selbst auf die Anklagebank kommt (hoffen wir das mal).

    Hierzu wurden schon 2 Seiten verlinkt, die ich hilfreich finde: futurezone.at und RA WBS letzterer inkl. Musterschreiben zur "Gegenwehr".

    Es ist bei technisch nicht notwenigen Inhalten egal, …


    Nö. Wenn die IPs unmittelbar anonymisiert und nicht über den technisch notwendigen Nutzen hinaus genutzt werden, ist eine Zustimmung nicht erforderlich. Das zumindest ist die Aussage meiner Rechtsberatung. Aber bei der ganzen Thematik sind sich nicht einmal Anwälte und Richter einig. Die DSGVO überlässt es in vielen Fällen den Gerichten, im Laufe der Zeit herauszufinden, wie die § auszulegen sind, was die Absurdität der DSGVO nur unterstreicht.

    führt derzeit zu vielen Abmahnungen und bösen Überraschungen für viele Websitebetreiber.


    Wobei sich hinter 90% der Abmahungen nur eine schlichte Abzocke von bestimmten Juristen verbirgt und eine Abmahnung noch lange nicht begründet, dass der Abmahner auch im Recht ist. Die meisten zahlen nur lieber aus Angst vor einem teuren Rechtsstreit.

    Alles was ohne explizite Zustimmung eines Website Besuchers in dieser Liste "Waterfall" oder "Connection View" oder "Request Details" nicht direkt von Deiner eigenen Domain kommt, verursacht ein DSGVO Problem.


    Kann man so pauschal auch nicht sagen. Es kommt darauf an, ob die Inhalte aus Europa kommen oder der Anbieter die Daten ausschließlich in Europa verarbeitet oder nicht, ob es sich um Werbung mit verfolgenden Cookies handelt oder Softwaredienstleistungen (die selber der DSGVO unterliegen und IPs anonymisieren) mit Sessioncookies (letztere sind nicht einmal Einwilligungspflichtig) und vieles mehr. Aber jetzt kommen wir in den Bereich des RECHTS und darüber darf man in diesem Forum ja nicht reden, sonst gibt's ja gleich Haue und Drohgebärden von bestimmten Personen.

    @Kati28
    So wie deine Website aufgebaut ist, wirst du sie wahrscheinlich nie (mit keinem CookieBanner der Welt) DSGVO-Konform bekommen. Aber das gilt für 90% der großen Webseiten von Portalen, Nachrichtenmagazinen, Zeitungen, Shops und so weiter – und vor allen Dingen auch für DIESES Forum WPDE, weil sich dieser DSGVO-Schwachsinn überhaupt nicht umsetzen lässt, es sei denn, es wird auf alles verzichtet und man überlässt das Feld damit endgültig Google und Amazon (das scheint das heimliche Ziel der Behörde zu sein).

    Wer einen Website betreibt, braucht wenigstens grundsätzlichen technischen Sachverstand oder entspr. Hilfe von Dritten (am besten im direkten persönlichen Umfeld), die den Website technisch betreuen.


    Das denke ich allerdings auch, dass du dich mit dem Konzept etwas überfordert hast, @Kati28. Wenn du alles richtig machen willst, hol dir technische Hilfe und einen Anwalt gleich dazu oder du machst Augen zu und durch, wie 90% der o.g. Webseitenbetreiber auch, weil das freie Internet in der EU eh nicht mehr zu retten ist oder du ziehst um auf Facedoof, Insta, YT, TikTok – das ist noch rechtsfreier Raum, da kannst du alles machen und musst nicht einmal eine Telefonnummer oder Mailadresse angeben und hast bestes Tracking und Werbeeinnahmen. Yuppi.

    Du könntest nach dem Ausschlussverfahren alle Plugins nacheinander deaktivieren bis FontAwe verschwunden ist und hättest damit zumindest schon einmal den Verursacher gefunden. Ggf. machst du das am besten mit einer Kopie der Seite oder nutzt ein Staging.

    Theoretisch kannst du ja auf jeder Unterseite ein anderes Menü einsetzen und hast somit die freie Wahl, ob es sich "ändert" oder nicht. Allerdings ist in sofern "keine Zugehörigkeit" gegeben als dass Änderungen im Hauptmenü zu keinen automatischen Änderungen in den anderen Untermenüs führen.

    Elegant ist das alles nicht. Vielleicht hat hier jemand noch eine bessere Idee oder es gibt ein Plugin, welches das besser löst... :rolleyes:

    Dadurch, dass du die Fonts blockierst wird der Quelltext nicht zwangsweise verändert, sondern eben nur Gfonts geblockt. Maßgeblich ist, ob die Schriften geladen werden. Laut DevTools werden sie das nicht. Allerdings lädt die Seite Font Awesome Schriften.