Wenn ich die Funktionalität die ich benötige erst durch das Nachrüsten etlicher Plugins erhalte und die Performance der Seite immer schlechter wird, dann sollte ich mich vielleicht von vornherein mit einer Alternative beschäftigen, die solchen Anforderungen (vielleicht schon ohne Erweiterungen) gerecht wird.
Das ist die Crux an der Sache! Es gibt nämlich häufig eben keine wirklich Alternativen zu Wordpress! Zumindest nicht für den Normalsterblichen User. Denn von Drupal, Joomla, Typo3, etc. sollte man ohne Ahnung erst recht die Finger lassen.
Man könnte nun sagen, dann lass es dir doch "erstellen", doch bei vielen kleinen Seiten (Privat, Verein, Club, Hobby, kleine Shops, etc.) rechnet es sich eben nicht, auf professionelle „Hilfe“ zurückzugreifen. So bleibt für die überragende Zahl der Wordpress Nutzer eben nur Wordpress und eben, sich über Plugins die Funktionalitäten zusammen zu stückeln. Ich finde dies nicht verwerflich, das ist ja gerade die Grundidee von Wordpress und Plugins! Eben, das man sich mit wenigen Mitteln eine Seite / Blog nach den eigenen Wünschen erstellen und betreiben kann.
Im Übrigen hatte ich bei WP3.0 ohne Plugins, nur mit einem etwas Custom Theme bereits einen Speicherverbrauch von 41MB!!! Da wird es mit 32MB ziemlich eng. 256MB benötigt man nicht unbedingt, dennoch sollte bei den Webspace Anbietern so langsam ein Umdenken stattfinden. Den 64MB sind zwischenzeitlich ebenfalls recht knapp bemessen. 100-120MB sollte bei den großen Hostern vielleicht mal angedacht werden, denn mit der nächsten WP Version und weiteren Funktionen (insbesondere Custom Post Types) wird der Speicherhunger von Wordpress sicherlich nicht geringer. Zwischenzeitlich gibt es durchaus einige, die 100MB anbieten.
Just my two cents!