Beiträge von Autor33

    Hallo,
    ich bereite gerade meine schon überfällige https-Umstellung einer kleinen Site mit 20 Seiten vor. Es ist eine informative Firmensite, die nur "pages" hat und es gibt nur mich als Admin. Es sind Textseiten mit Bildern und Links, ähnlich einer Wikipedia-Seite. Keine posts, Kommentare oder Kategorien.

    Bei allen Artikeln zur https-Umstellung, die ich bislang gelesen habe, kommt ein Plugin zum Einsatz, welches insbesondere die URLs der Bilder und internen Links ändert.
    Zwar kann man nach Umstellung auf https in den General Settings mit einem nochmaligen Speichern der Permalink-Settings sämtliche Permalink-URLs erledigen, aber ich vermute mal, die beiden "File URLs" von Bildern in der Mediathek bleiben davon unberührt. Kann das jemand bestätigen?

    Also vermutlich komme ich an "Better Sarch Replace" nicht herum, obwohl ich am liebsten alles manuell machen würde. Da ich bei einer anderen URL-Umstellung (von .html --> ohne html) mit BSR schon mal mein per Page-builder-theme erstelltes Layout beschädigt habe, möchte ich nur die nötigen Tabellen anvisieren, die möglichst nichts mit meinem Theme zu tun haben.

    Wenn ich https://codex.wordpress.org/Database_Description richtig lese, dann könnte ich mich für meine Site nur auf die Tabellen
    wp_posts und
    wp_postmeta
    beschränken.

    Sehe ich das richtig? Da scheint alles an Bildern und internen Links "drin" zu sein, einschl. "File Urls" der Mediathek. Den Rest würde ich dann manuell machen (Bilder, die übers theme kommen).

    webgo scheint keine direkte Verbindung mit der Telekom zu haben.

    Die Telekom hat die Preise angehoben und einige Rechenzentrumbetreiber wollen die Preise nicht zahlen. Dadurch wird über andere carrier geroutet, die aber überlastet sind und keinen Grund sehen die Kapazitäten zu erhöhen.

    Das ist Preispolitik zum Schaden des Endverbrauchers.
    Ich glaube nicht das da so schnell eine Lösung kommen wird.

    Du hast nur zwei Möglichkeiten, entweder dein DSL Anschluss von der Telekom kündigen oder einen neuen Hoster suchen.


    Interessante Info, hm, darf ich fragen, woher du die hast?
    Mir wurde es als ein technisches Problem bei der Telekom dargestellt. Dass webgo keine direkte Verbindung zur Telekom hat, sondern einen "carrier" beauftragt, wurde in diesem Zusammenhang tatsächlich von webgo so gesagt. Aber schlichte Überlastung und erhöhte Preise...

    Das ist es ja, webgo bastelt gemeinsam mit der Telekom da schon seit fast einer Woche rum, aber es ändert sich nichts. Scheint wohl mehr in der Hand der Telekom zu liegen.
    Ansonsten merke ich keinen besonders langsamen Seitenaufbau im Web, aber speziell im Backend von WP schon und daher dachte ich letzten Sonntag, rufste mal an und habs mit dem Update dann bleiben gelassen, aber heute ist es noch immer und man kann mich nur vertrösten.
    Man könnte meinen, nach 5 Tagen sollte man eine Lösung gefunden haben, aber offenbar nicht.

    Gings nur darum, dass das Update statt der wenigen Sekunden dann meinetwegen eine Minute dauert, wäre das ja egal, aber wenn da Datenpakete verloren gehen und beim Update verloren bleiben... Keine Ahnung wie so ein Update abläuft, ob da im Falle eines Verlustes auf der Leitung dann die Daten nochmal nachgefordert werden und ob das Update den Verlust überhaupt merkt.

    Ich habe noch WP 4.9.8 und wollte jetzt endlich updaten, aber bei mir im Backend geht alles verdächtig langsam, jeder Klick dauert mehrere Sekunden.
    Mein Hoster sagt, es gäbe da schon seit mehreren Tagen ein Leitungsproblem zwischen der Telekom und dem Carrier des Hosters (WebGo).

    Kennt das hier jemand? Soll ich ein Update riskieren? Ja, ich habe eine Sicherung, aber das würde ich mir gerne ersparen...

    Gutenberg kann auch HTML Content als Block bearbeiten. Dies könnte vermutlich auch der bessere Weg sein.

    Du meinst, der HTML Block wäre evtl. dem Classic Block gegenüber zu bevorzugen für eine Zwecke (nur im HTML-Mode arbeiten)?

    Der HTML-Mode des Classic Block hat nach meinen ersten Versuchen auf https://wordpress.org/gutenberg/ eigentlich nur zwei Schwächen:

    - Der recht umfangreiche HTML-Code (Wikipedia-ähnlicher Text mit Bildern, Links ect., meist zwischen 3000 und 5000 Wörter laut WP) geht in dem schmalen und offenbar nicht zu verbreiternden Block ziemlich lang nach unten. Mit dem breiteren Tiny ist das übersichtlicher und ich muss nicht gar so viel scrollen und suchen.

    - Man hat oben im HTML-Mode keine Bearbeitungsleiste und keinen Medienbutton zum Einfügen mehr. Ich hatte mir angewöhnt, nur im HTML-Mode zu arbeiten. Kann mich erinnern, dass beim Wechsel in den Visual Mode immer irgendeine WP-Automatik greift und irgendwas macht, was ich nicht will. Erinnere mich aber gerade nicht, was das ist.

    Das Classic Editor Plugin hätte vor allem einen Vorteil: Ich kann damit hin- und herswitchen zwischen TinyMCE und GB.

    10 oder 15 EUR für einen guten Kurs würde ich bezahlen, da bin ich nicht geizig. Was aber halt bei Kursen zu GB schwierig ist, sind die ständigen Änderungen, die auch bestimmt noch anhalten werden. Einen Kurs mit Stand Ende 2018 würde ich nicht machen wollen.

    Ich vermute, so etwas würde WP auf https://wordpress.org/news/ kommunizieren?

    Ich habe auch deshalb gefragt, weil ich mich gerade frage, ob es anstelle des Classic Editor Plugins nicht besser wäre, mit Gutenberg den Classic Block dort und dessen Tiny MCE zu nutzen. Scheint kein großer Unterschied zu sein und man wäre auf diese Weise gewissermaßen auf GB umgestiegen und nutzt dennoch den alten Workflow mit dem TinyMCE.

    Bei mir geht es bei neuen Seiten speziell um ein einfaches Reinkopieren eines weitgehend fertigen HTML-Codes in den HTML-Mode des TinyMCE. Danach werden noch ein paar Ergänzungen im HTML-Mode gemacht und von dort aus Bilder hochgeladen.
    Beim Überarbeiten bereits bestehender Seiten (mit WP 4.9 erstellt) ergänze/lösche ich halt dann ein paar Sätze im Classic Block, ergänze ein paar einfache HTML-tags wie <bold> oder <a> im HTML-Mode und die Seite ist überarbeitet.

    Spricht doch nichts dagegen, oder? Die meisten - wie deine Zahlen belegen - scheinen das aber nicht in Betracht zu ziehen, sondern das Classic Editor Plugin zu bevorzugen. Nur weil das bekannter ist?

    Ich habe festgestellt, dass die Verwendung des Classic Editor Plugins zu Beginn, bei WP 5.0, bei einigen zu zerschossenen alten Seiten geführt hat (einfach nur nach Aktivierung des Plugins). Und gefragt, ob das beim aktuellen WP noch immer so ist bzw. bekannt ist. Das ist doch eine einfache, klare und nachvollziehbare Frage.

    Warum unterstellst du mir jetzt, mit WP 5.0 arbeiten zu wollen? Und dass Entwickler meiner Meinung nach alte PHP-Versionen unterstützen müssten? Warum soll ich ein "Ewiggestriger" sein?

    Geht's dir gut, so im Großen und Ganzen?

    Die derzeitigen über 400 Bugs sind nur alleine in Gutenberg. Für den WordPress Core gibt es einen extra Bugtracker.

    Und es ist völlig richtig, sobald etwas Komplexität wie z.B. ein paar speziellere Custom Post Types oder auch Taxonomien mit ein paar hundert Einträgen oder eine grössere Anzahl Benutzer und eigene Benutzerrollen ins Spiel kommen, stösst man mit Gutenberg derzeit schnell an Grenzen.

    Bei solchen Sachen kann ich es noch verstehen, dass es knirscht, aber wenn eine normale Artikelseite alle für einen Artikel ganz normalen Bestandteile beim Umwandeln verliert... Ich meine, jeder Artikel hat Links, Hervorhebungen, Bilder mit Captions, Aufzählungslisten, ein paar eigene CSS-styles über ein Stylesheet und sowas. Das ist das Normalste auf der Welt und solche Texte kommen überall vor. Das sollte "verlustfrei" klappen und war auch schon vor dem bereits alten Perunartikel sicher bekannt.

    Am Gutenberg Editor wird seit Jahren herumgebastelt, daher ändern sich stetig Dinge, aktuell sind ca. 2.000 Tickets offen, davon über 400 als Bug klassifiziert. Leider wurde der Editor in einem sehr frühen Betazustand in den WordPress Core ausgerollt. Ein ernsthafter Einsatz bei komplexeren WordPress Seiten ist derzeit nicht anzuraten. Die Installationszahlen des Classic Editor Plugins von immer noch ca. 15.000 - 20.000 Downloads pro Tag(!) sprechen für sich.

    Ich weiß nicht, wie hoch die Anforderungen für ein "Ticket" sind, aber 2000... wenn das alles umgesetzt wird, wird das wohl ein anderer Editor sein, ein Michelangelo vielleicht, kein Gutenberg mehr.
    400 Bugs... klar sind Bugs unvermeidlich, die wird es bei einem so großen Konzept immer geben, aber 400... bei nun WP 4.3

    Wahrscheinlich wird viel wirklich davon abhängen, wie komplex die eigenen Seiten gestrickt sind. Am besten eine typische Seite mal umzuwandeln ausprobieren und auch neu erstellen und dann weiß man, ob das was wird.

    Na ja leider wechselt der immer wieder mal und außerdem werden dann eben doch meine Artikel "bearbeitet" den der Texteditor von dem Du sprichst ist eben auch Gutenberg und das ist mir einfach zu heikel bei fast 100000 Artikeln. Hab oft genug getestet damit und bin immer wieder zu dem Schluß gekommen das das Teil einfach für meine Zwecke overload ist.

    Ich weiß zwar nicht, welche Art Texteditor das in Gutenberg sein soll, aber warum "wechselt der immer wieder mal"?

    Wenn man viele Seiten hat und diese nicht vollständig korrekt auf Knopfdruck umgewandelt werden für Gutenberg, so dass man bei allen Seiten manuell hinterherarbeiten müsste... das ist sicher ein guter Grund, auf Gutenberg zu verzichten.
    Es sei denn, du könntest sicher sein, dass die vorhandenen Seiten nie angerührt werden müssen. Dann stellt sich die Gutenbergfrage nur für neue Seiten und dann wäre es einfacher, sich gleich darauf einzustellen und alles korrekt zu machen.

    Vielleicht kommt ja in einem Update mal der im Perunartikel angesprochene "HTML-Block", so dass bei der Umwandlung immer ALLES erfasst wird, auch tags wie <a>, <strong>, <span> und eigenes CSS. Vermutlich wäre das ein reiner Textblock, aber eben für HTML-Code, also im Grunde wie der HTML-Mode eines Texteditors.

    Der Perunartikel ist aber schon sehr alt, daran hat sich bis heute nichts geändert?

    Also wenn meine H2 und H3 eine von mir selbst definierte CSS-Klasse haben, dann erkennt Gutenberg zwar die Überschrift und macht einen Überschriftenblock daraus. Die Klasse ist aber weg und die betreffende Formatierung fehlt dann.

    Wenn ich neben den obligatorischen <p>-tags im Absatz eine <strong>-Fettung hatte oder eine andere Hervorhebung durch eine eigene CSS-Klasse, dann bekomme ich zwar einen Textblock, aber die Hervorhebungen sind weg.

    Ich kann all das Fehlende dann nicht in einem HTML-Mode wieder ergänzen, sondern nur über die Möglichkeiten des Blocks?

    Ich nutze auch keinen Gutenberg. Wie hier schon erwähnt wurde nutze auch ich das Plugin "Classic Editor" ich brauch einfach nur einen reinen Texteditor und gut ist. Der überladene Gutenberg Mist ist nichts für mich.

    Ich kopiere in der Regel den html-Code komplett in den Editor und lade nur Bilder über dort hoch. Das Design mit Funktionsblöcken macht ganz ähnlich mein Theme, allerdings auf die ganze Seite bezogen und der Inhalt der page kommt dann in einen der Blöcke im Theme, dem sog. Contentblock.

    ja - nur auf ausdrücklichen Wunsch (klick mit Bestätigung) werden alte Beiträge in Blöcke für Gutenberg umgewandelt.

    Ich glaube DAS war es, was ich gelesen habe, das zumindest bei WP 4.0 dann oft nicht geklappt hat, d.h., die Seite sah nach der "Umwandlung" nicht mehr so aus wie vorher. Theoretisch sollte die Seite ja logischerweise unverändert bleiben am frontend, also für den Besucher genau wie im alten Editor aussehen, nur halt umgestellt auf den Gutenberg-Editor.
    Klappt das mittlerweile zuverlässig?

    Solange man nicht aktiv neue pages mit Gutenberg erstellt, gibt es aber keinen Grund, die alten Seiten umzustellen. Und selbst wenn man neue dann mit Gutenberg macht, könnte man die alten belassen - zumindest bis mal etwas zu ändern ist.

    Die 5.3.x Version läuft bei mir zuverlässig. Die Einarbeitung in Gutenberg ist etwas aufwendig - aber deine alten Beiträge kannst du ohne Probleme so behalten wie sie sind.,, und neue Beiträge mit Gutenberg schreiben

    Heißt das, die alten pages bleiben in jedem Fall unberührt, auch ohne den von Kurt erwähnten Classic Editor, nur dass ich halt neue dann mit Gutenberg erstellen müsste?

    Oder ich besorge mir gleich nach dem Update (oder schon vorher?) den Classic Editor, sehe dann meine bereits erstellten pages mit diesem und kann neue ebenfalls wie bisher mit diesem erstellen?

    Trotzdem solltest du schleunigst WP auch updaten... unabhängig jetzt von der mysql Version.


    Ich brauche Gutenberg noch nicht und möchte kein Risiko eingehen, dass meine mit dem alten Editor erstellten Seiten nach dem WP-Update plötzlich alle "zerschossen" aussehen. Es soll zwar eine Möglichkeit geben, Gutenberg explizit abzulehnen und mit dem alten Editor weiter zu machen, aber das soll zumindest bei WP 4.0 oft noch nicht gut geklappt haben. Ist das mittlerweile zuverlässig?