Beiträge von wemaflo

    Es gibt viele Gründe, die vermutlich einzeln betrachtet werden müssen. Ich habe gerade mal nachgesehen.

    Einer der Gründe ist sicher, dass du ziemlich viele Bilder auf deiner Seite einbindest (30), 10 Scripts, teilweise von Google oder Facebook geladen (gerade Facebook ist für bewundernswerte Gelassenheit in Sachen Ladezeit bekannt), insgesamt ist die Seite mehr als 0,5 MB groß (ob das für eine Startseite groß ist, ist Ansichtssache).

    Wie hostest du denn? Tatsächlich braucht der Server anscheinend nen Moment.

    Nutzt du ein eigenes Theme? Also eines, das du selbst angepasst hast?

    Um eine schnelle Rettuung zu probieren, solltest du zuerst alle Daten inklusive Datenbank sichern. Dann benennst du den Ordner deines Themes auf dem Webspace um, WordPress fällt dann auf das Standard-Theme zurück. Klappt das?

    Edit: ich sehe gerade, du nutzt Twentyeleven. Dann versuch mal, die functions.php gegen eine neue auszutauschen. Das Theme findest du im aktuellen WordPress-Paket.

    Punkt 2 - Anzeige dieser Daten für Besucher / User#
    Diese oben genannten zusätzlichen Daten sollen nur für die Registrierung des Users gelten. ALLE diese Felder - sofern ausgefüllt - sind aber sichtbar.

    Und das verwunderliche daran, für jeden! Auch für Nichtregistrierte.
    Dargestellt im "Öffentlichen Profil".

    Das ist denke ich mal nicht wirklich sinnvoll.

    Kann man das einschränken / umgehen, sodass diese Daten eben nicht für alle sichtbar sind, sondern vielmehr nur für registrierte User und dann eben auch nicht alle dieser Felder? Ich denke dabei daran, das die Adresse eigentlich niemanden was anzugehen hat.


    Zuerst: Wenn du BuddyPress installierst, gibt es keinerlei Privacy-Optionen oder Ähnliches. Jedes ausgefüllte Feld wird nachher im Profil des Users angezeigt. Solche Optionen sind schlicht uns einfach in der Software selbst nicht vorhanden.
    Gerade die deutsche Community versucht schon seit einiger Zeit, die Entwickler davon zu überzeugen, dass Privatsphäre eventuell doch in manchen Ländern relativ interessant ist und dass das Betreiben eines Netzwerkes mit BuddyPress unter Umständen sogar verboten sein könnte (vgl. Facebook). Nun, bisher hat sich da nicht viel (nichts) getan.
    Allerdings ist auch BuddyPress über weitere Plugins anpassbar. So nutze ich zum Beispiel das Plugin "Privates BuddyPress" von Dennis Morhardt, um die gesamte Installation vor nicht registrierten Besuchern abzuschotten. Weiterhin nutze ich "BuddyPress profile privacy" von modemlooper, um detaillierte Privatsphäreoptionen für jeden Nutzer zu ermöglichen. Vielleicht ist das ja auch was für dich, du findest beide Plugins im Repo von WordPress.

    Punkt 3 - Userfield Groups
    Ich finds ja ne klasse Sache dass man auch Userfield Gruppen anlegen kann um nicht alles in eine solche Gruppe zu packen, nur macht das keinen Sinn das die dann gar nicht angezeigt werden! Es wird ja lediglich das "Öffentliche Profil" dargestellt, was die erste Standardgruppe quasi ist.


    Das stimmt so nicht. Wenn du mehrere Gruppen anlegst, in denen sich die Felder befinden, werden die lediglich bei der Registrierung nicht angezeigt. Der Nutzer kann sie nachher in seinem Profil selbst noch ausfüllen. Hat er das, werden auch diese Felder, aufgegliedert in die Feldgruppen, im öffentlichen Profil angezeigt.


    Hauptproblematik
    Ich habe also eine Standardgruppe deren Felder mir bei der Registrierung angezeigt werden. Diese sind für die Registrierung auch notwendig!

    Genau diese Felder sind allerdings auch für alle Anderen sichtbar.
    Wogegen weitere Userfield-Gruppen für Besucher und Regsitrierte User gar nicht erst im Profil auftauchen.


    Wenn du die gesamte "Base"-Gruppe ausschließen willst, solltest du dir ein Child-Theme anlegen und im Quelltext die Profile ändern, indem die erste Gruppe ausgeschlossen wird. Das ist aber dann schon etwas tiefgreifender. Wenn du das über die beiden Plugins nicht zufriedenstellend lösen kannst, frag einfach nochmal nach, dann versuche ich dir zu helfen.

    Datenbank sichern und nach der Neuinstallation Datenbank wieder einspielen


    Das wäre unnötiger Aufwand, wie von mir schon beschrieben.

    Die wp-config.php muss prinzipiell nicht geschützt werden, da ihr Inhalt nicht ausgegeben werden kann, sondern von anderen Teilen von WordPress abgefragt wird. Würdest du die wp-config.php über den Browser aufzurufen versuchen, würde der Server versuchen, ihren Inhalt gemäß der Anweisungen auszugeben (PHP wird geparst). Da aber solche Anweisungen (wie z.B. echo) nicht vorhanden sind, wird nichts zurückgegeben. Das kannst du ja selbst mal ausprobieren, im Quelltext dürfte einfach gar nichts stehen.

    Das heißt allerdings nicht, dass es nicht eventuell sinnvoll ist, die Dateirechte so restriktiv wie möglich zu setzen und eventuell einen Dateischutz in der .htaccess einzubauen, wie Hille es schon ansprach.

    Um in einem Blog zu kommentieren musst du für gewöhnlich nur die E-Mail-Adresse angeben. Um einen Artikel zu schreiben, musst du dich mit deinem Benutzernamen und dem Passwort anmelden. Um welches bbPress geht es? Das bbPress-WordPress-Plugin? Dann ja, denn es wird WordPress nur um eine Forenfunktion erweitert.

    Den Loginbutton in der Sidebar (den du als Administrator übrigens entfernen kannst) gibt es, um sich als Autor im Blog anzumelden, um beispielsweise einen Artikel zu verfassen.

    Du musst noch nicht einmal neu installieren. Es reicht, wenn du dir WordPress neu herunterlädst, entpackst und die Dateien auf deinen Webspace kopierst und dabei alte Dateien überschreibst. Deine hochgeladenen Dateien bleiben dabei ja erhalten, da sie nicht im WordPress-Paket enthalten sind.
    Wenn du die Dateien nur überschreibst, ändert sich quasi nichts. WordPress läuft einfach weiter und merkt gar nicht, dass die Dateien neue sind. Es muss also nichts neu installiert und gelöscht werden.

    Aber du solltest allgemein natürlich vorher ein Backup machen. Ja, deine Artikel werden in der MySQL-Datenbank gespeichert, Bilder und andere hochgeladenen Daten findest du im allgemeinen unter wp-content/uploads.

    Also, ich erkläre das mal kurz nach bestem Wissen und Gewissen.

    1) WordPress.com bietet Bloghosting an. Du musst dort nur ein Konto erstellen, eine Subdomain wählen oder eine Domain kaufen und kannst loslegen, Themes auswählen usw.

    2) WordPress.org bietet die Software WordPress an. Diese musst du selbst installieren und hast damit ein von WordPress.com völlig unabhängiges Blog. Für dieses Blog musst du einen Benutzernamen und ein Passwort wählen, diese werden in deiner zum Webspace gehörenden Datenbank gespeichert. Ebenso deine Artikel.
    Deine für ein selbst gehostetes Blog gesetzten Logindaten sind nur dir bekannt und werden in deiner Datenbank gespeichert, WordPress.com wird davon niemals etwas bemerken oder diese erhalten. Du kannst dich mit diesen nur bei deinem selbst gehosteten Blog anmelden.

    3) Sowohl die die WordPress.com gehosteten als auch die selbst betriebenen Blogs haben die Gravatar-Funktion, die zum Beispiel für Kommentare genutzt wird. Anhand deiner E-Mail-Adresse wird auf dem Gravatar-Server ein Avatar generiert und auf deinem Blog angezeigt. Gravatar gehört zu Automattic, was die Firma von WordPress-Entwickler Matt Mullenweg ist, der auch WordPress.com betreibt. Wer ein Konto bei WordPress.com hat, hat automatisch auch eins bei Gravatar. Wenn du bei WordPress.com ein eigenes Avatarbild hochgeladen hast, wird es über die Gravatar-Funktion in WordPress-Blogs angezeigt, weil eben deine Mailadresse an Gravatar gesendet wird. Wenn du also beim kommentieren deine bei WordPress.com angegebene Mailadresse nutzt, sollte auch auf deinem selbst gehosteten Blog dein Avatar angezeigt werden.
    Weitere Verbindungen zwischen deinem Konto bei WordPress.com und deinem selbst gehosteten Blog gibt es (fast) nicht.

    Naja, es ist sicher sinnvoll, WordPress komplett zu ersetzen (alle Dateien gegen frisch heruntergeladene ersetzen), alle Plugins neu aus dem Repo zu holen und nach Änderungen in wp-config.php und .htaccess zu suchen.

    Ansonsten habe ich recht gute Erfahrungen mit dem Plugin AntiVirus von Sergej Müller gemacht (Repo).

    Ich habe in deinem Quelltext einen Hinweis auf das Script Timthumb gefunden. Dein Theme scheint es zu nutzen. In diesem Script gibt es eine gravierende Sicherheitslücke (soweit es nicht vor kurzem von dir auf den aktuellen Stand gebracht wurde).

    Du solltest also mal nachsehen, ob Themeforest eine neue Version des Themes bereitstellt. Oder du hoffst, dass die timthumb.php nicht angepasst wurde und ersetzt sie gegen eine bereinigte Version.

    Allgemein solltest du jede Datei auf deinem Server/Webspace checken, eventuell hilft dir der Exploit Scanner aus dem Repo. Es könnte nun prinzipiell jede Datei böse sein.

    Das zeigt mir jetzt nicht wirklich Malware an.
    Wie äußert sich denn die Infektion? Welche Plugins hast oder hattest du installiert, welche Themes auf dem Server?

    Einfach die Symptome zu bekämpfen bringt nichts, du musst die Ursache finden und ausschalten.

    Nein, so kann dir sicher niemand helfen. Schreib doch mal genau, was du getan hast, bevor der Fehler auftrat. Hast du Plugins installiert/deinstalliert/deaktiviert? Hast du Einstellungen am Server oder an WordPress verändert? Hast du irgendetwas an den Dateien von WordPress verändert?