Beiträge von Peter I.


    ...
    Ich beschäftige mich seit einigen Wochen (soweit es meine spärliche Freizeit zulässt) mit dem Thema Lokalisierung/Internationalisierung. Eine Patentlösung dafür hab ich noch nicht gefunden, deswegen schreib ich gerade an einer eigenen Lösung für WP.
    Auf dem "Markt" sind Lösungen, die wie du schon sagtest, welche entweder die DB's umschalten und auf eine andere Subdomain leiten oder die andere Sorte, die in einem Post alle Sprachen per Sektionen unterbringen.

    Mir gefällt der Sektionsansatz nicht, denn wenn ich das Plugin außer Kraft setze (setzen muß wegen Sicherheitspatch), sehe ich nur noch eine Sprache und komme an den Rest nicht mehr ran oder alles auf einmal.
    2 Datenbanken sind schon eher was, aber da hapert es dann mit der sprachübergreifenden Suche oder Umschaltung in die andere Sprache.

    Erfahrungsgemäß interessiert sich nur ein äußerst geringer Teil der Leser für die Qualität der Übersetzung und wünscht sich infolgedessen beide Sprachversionen auf einen Blick. Für den überwiegende Teil der Leute ist es übersichtlicher, die Seite nur in der Sprache zu haben, die sie auch verstehen. Die Umschaltung sollte daher eigentlich mit einem Link zu lösen sein, der durch eine nicht zu übersehende Flagge symbolisiert wird. Sprachübergreifende Suche ist natürlich eine andere Baustelle, es stellt sich aber die Frage, in welchen Fällen diese tatsächlich dringend gebraucht wird.

    Peter

    Gabriele Frankemölle geht im DATA Becker-Buch zu WordPress irgendwo auf dieses Problem ein. Man könne mehrere Blogs in einer Datenbank betreiben, soweit die Datenbank-Dateien eindeutig dem jeweiligen Blog zuzuordnen seien. Bei der Installation wird ein Dateiname-Vorsatz abgefragt (Vorgabe ist "wp_"). Hier müsse, soweit ich das verstanden habe, jeder Blog einen eigenen Dateinamen-Vorsatz bekommen.

    Ich bereite auch gerade einen zweisprachigen Blog vor. Die beiden Seiten sind einzeln ansprechbar, also scheint das so zu funktionieren.

    Zitat


    2 Wordpressinstallationen wären ja Wahnsinn - jedesmal, wenn ich in der deutschen etwas anpasse (Plugins, Themedateien, what ever...), dann müsste ich das Ganze analog in der englischen WP-Installation auch tun.

    Sieht wohl so aus. Da hilft nur, mehr Zeit in die konzeptionelle Vorbereitung zu stecken, um sich im laufenden Betrieb umfangreiche Basteleien zu ersparen.

    Peter