Hi helix,
Meine „Ablehnung“ kam, weil blau irgendwie eine Techie-Farbe ist. Oder eine Farbe für eine Bank. Bist du beides nicht … Gesang und Unterricht / Coaching ist Kommunikation. Und es hat ganz viel mit Resonanz zu tun. Ein Teil des „Geheimnisses“, warum Musik so anspricht, ist die Sehnsucht, die Resonanz zu spüren.
Stimmt absolut. Naheliegendere Farben wären ja orange oder gelb... vielleicht auch rot. Aber irgendwie liegen die mir nicht. Weiß nicht, ob das farblich jetzt gar nicht funktioniert und ob ich das Farbdesign vielleicht doch anpassen sollte...
Ich werde mir auf jeden Fall Gedanken machen.
Du weißt schon, dass man einen Text nie zwei Mal lesen kann? Genauso, wie man einen Weg nicht zwei Mal gehen kann, weil es eben beim nächsten Mal schon anders ist …
Also aufgefallen war mir das beim ersten Lesen in dem Beitrag „Warum du nicht ohne Gesangsunterricht singen lernen kannst“. Zum Beispiel: „Du brauchst es sogar.“ Ein einzelner Satz. Hä? Wie? Was? Achsoja, Feedback. Steht ja in der letzten Überschrift drüber. Hups? Bei dir bedeuten Überschriften sogar was – eigentlich eine gute Sache …
Merkst du, was ich meine? Dieses kurze Stolpern im Verstehen, weil man erstmal nicht drauf gefasst war, dass du die Dinge eben so ausdrückst.
Für dieses „Problem“ gibt es keine wirkliche Lösung. Es ist ja richtig, seine eigenen Formulierungen zu erfinden. Und es ist auch richtig, wenn der eine oder andere sprachliche Widerhaken im Text ist. Wenn sich das alles zu glatt runterliest, bleibt auch nix im Schädel. Aber wenn die Widerhaken zu viele werden, hören die Leute auf zu lesen, weil es ihnen zu anstrengend wird.
Und genau an dem Punkt finde ich es nützlich, wenn jemand da ist, der einfach sagt: Diesen Satz musste ich zwei oder drei Mal lesen, bis ich verstanden habe, was du sagen wolltest. Dann überlegt man sich, ob man den Satz trotzdem so lässt. Oder ob einem was besseres einfällt. Beides ist gut.
Du hast recht. Ich habe es gerade nochmal gelesen und war schockiert, wie holprig das doch ist. Und etwas eindeutigere und fließendere Formulierungen können hier und da ja nicht schaden...
Ich werde dran arbeiten und (nicht nur den genannten) Blogbeitrag nochmal überarbeiten.
Viele Grüße!