b3317133 und ich haben den gleichen Abschnitt aus den Borlab FAQ zitiert - es bleibt also: du musst den Plugin sagen, welche Cookies gesetzt werden dürfen, wenn jemand welchen Button (Ablehnen, Zustimmen) im Banner anklickt.
Beiträge von prox42
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aha, welche Nachteile haben Besucher durch Matomo? Das würde mich jetzt aber schon sehr interessieren. ;)
Naja, da schaut einem quasi jemand beim Surfen über die Schulter. Man kann sich also beobachtet vorkommen. ;)
Auch wenn das sehr theoretisch ist: es gibt dazu Untersuchungen, die zeigen, dass Menschen sich anders verhalten, wenn sie sich beobachtet oder bewertet fühlen.
Frage: Bedeutet das Urteil jetzt dass man in Zukunft aktiv zu GA zustimmen muss? Bis jetzt galt ja GA - unter bestimmten Bedingungen - als DSGVO konform. Wenn man aufgrund des Urteils aber Trackingcookies erst aktivieren muss, wird das eher selten gemacht werden.Ja, das ist (wie oben geschrieben) zustimmungspflichtig (war es auch vor dem Urteil schon). Die IP zu "anonymisieren" reicht nicht.
Mich würde dann noch ein Plugin interessieren, dass OK ist. Also wirklich konfigurierbar und dann die nicht notwendigen Cookies (wenn es von den Besuchern so gewählt wird) auch tatsächlich killt. Das hier erscheint mir gut zu sein. https://de.borlabs.io/borlabs-cookie/ hat damit jemand Erfahrung?Ein Plugin kann ich dir leider nicht nennen. Kein Plugin kann mit 100% Sicherheit sagen, welche Cookies gesetzt werden.
Ich zitiere aus den FAQ von "Borlabs Cookies" (Link, ganz unten):"Borlabs Cookie erkennt nicht automatisch Cookies und kann sie nicht automatisch blockieren, das ist technisch nicht möglich. Du hinterlegst in Borlabs Cookie die JavaScripts, die einen Cookie setzen und Borlabs Cookie liefert die JavaScripts abhängig der Cookie-Präferenz des Besuchers aus."
Die Arbeit, herauszufinden welche Cookies gesetzt werden, bleibt also immer beim Seitenbetreiber hängen. Da sich das auch nachträglich ändern könnte, ist das ein dauerhaftes Thema ...
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Hallo zusammen,
zunächst mal wird dieses Urteil meist so verstanden, als wäre das eine völlig neue Rechtslage. Das ist nicht der Fall (wie mensmaximus ja auch schon geschrieben hat). Auch bisher schon war jedes technisch nicht notwendige Cookie (z.B. Login, Warenkorb) zustimmungspflichtig. (Weil damit gegen den DSGVO-Grundsatz "privacy by default" verstoßen wird.)
Schon neulich gab es eine Untersuchung von Forschern der Ruhr-Universität Bochum, dass die meisten Cookie-Banner nicht richtig eingesetzt werden, weil sie keine Auswahl-Möglichkeit bieten, z.B. auf Tracking-Cookies zu verzichten (Artikel bei Golem).
Das hat der EuGH nur nochmal bestätigt.
Fall1: Ich nutze Piwik um eine Idee zu kriegen, wie sich die Besucher auf meiner Seite verhalten. Ich verfolge sie nicht, sie haben keine Nachteile etc. Aber ich weiß, wo und wie sich die Leute auf meiner Seite bewegen. Piwik werde ich dann in Zukunft weglassen können, weil die paar, die mir eine Zustimmung geben, nicht relevant sind.
Dass Besucher keine Nachteile dadurch haben, darüber kann man geteilter Meinung sein. Aber schön, dass du Matomo und nicht Analytics einsetzt.
Matomo (Piwik) kann schon seit etwa Mai 2018 komplett ohne Tracking-Cookies auskommen. Und auch die Verarbeitung der IP lässt sich stark einschränken. Matomo kann man also weiterhin einsetzen.
Ganz anders Analytics: dort werden die Daten immer an Google gesendet und mir kann keiner glaubhaft machen, dass Google mit diesen Daten selber nicht arbeitet. Weil die meisten Webseiten das leider machen, weiß Google also sehr genau, wer wie lange auf welchen Seiten ist.
Fall2: Ein Kunde bietet Leuten, die länger auf der Seite sind (ich glaube nach 30 Sekunden oder einer Minute), einen Newsletter an. Damit die das Angebot nicht jedesmal wegklicken müssen, gibt es ein Cookie, das den letzten Besuch speichert und die Einblendung erst wieder nach einem Monat macht. Das wird man auch nicht mehr machen können. Denn 90% werden die Zustimmung verweigern und sich dann darüber ärgern, dass dauernd diese nervige Einblendung kommt.Genau darum ist eins der Gebote für Webdesigner: Nerv nicht!
Ich kenne persönlich keinen einzigen Fall, in dem dieses Popup für Newsletter (oder andere Angebote) für mich hilfreich war. Das nervt mich einfach nur, bietet mir als Besucher keinen Mehrwert und ist eine Nötigung, weil es den Fokus von dem Artikel wegreißt, den ich da gerade versuche zu lesen. Auf Smartphones oder bei Videos ist das noch unangenehmer.
Kein bisschen kundenfreundlich. Ungefähr so, als würde mir ein Verkäufer durch den Laden folgen und mich nach kürzester Zeit ins Büro bringen, um mir etwas anderes zu verkaufen und erst wieder weg zu lassen, wenn ich etwas kaufe oder flüchte. Gehts eigentlich noch?
Weil das so nervig ist, haben Browser früher mal einen Popup-Blocker eingebaut. Inzwischen bauen die einzelnen Webseiten das mit Javascript nach, was daher nicht von dem Popup-Schutz erfasst wird, aber Javascript ausschalten oder Adblocker können dagegen helfen.
Für ganz hartnäckige Fälle gibt es dann die Entwicklerkonsole.Meine Meinung: Je früher solche Popups also verschwinden umso besser.
Übrigens sind Newsletter nur eine der vielen Möglichkeiten, Besucher zum Wiederkommen einzuladen. Biete für interessante Inhalte einen oder mehrere RSS-Feeds an und keiner muss sich mehr über nervige Newsletter, verstopfte Postfächer oder Spam-Meldungen aufregen.
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Hast du zufällig eine "Sicherheits-Software" (Virenscanner oder Firewall) installiert, die allen Internetverkehr für dich überprüfen und ggf säubern will? Die sind bekannt dafür, solche Fehlermeldungen zu verursachen. Das kann man auch nur bestimmte Netzwerke aktivieren, daher kann der Unterschied in deinen Netzwerken kommen.
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Als DSB kann ich dir sagen: Es gibt keine Software, die dir komplett die Arbeit abnimmt.
Die oben verlinkte Checkliste von datenschmutz.net ist für Blogger gut geeignet.
Wo hakt es denn genau?Cookies und die DSGVO haben sehr wenig miteinander zu tun. Du sprichst da die E-Privacy Richtlinie an und die neuste Fassung wird weiterhin überarbeitet.
Wer einen Schuldigen sucht: das haben die Werbe-Leute auf sich zu nehmen. Die pflastern seit Jahrzehnten das Web mit Werbung zu, legen Profile von Internetnutzern an, um daraus Geld zu machen und jammern jetzt rum und ignorieren die Vorgaben weiterhin.
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Hallo,
ich erstelle gerade eine Wordpress-Webseite, auf der ich gerne eine Google Maps Karte mit dem Standort anzeigen würde.
Du kannst auch einfach und kostenlos https://www.openstreetmap.org/ verwenden.
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