Neu: SQLite-Datenbankintegration für WordPress - jetzt als Plugin zum Test verfügbar

  • Das Performance-Team von WordPress arbeitet an der Entbündelung des Performance Lab-Plugins: Als Teil dieser Bemühungen steht die neue SQLite-Datenbankintegration jetzt zum Testen als eigenständiges Plugin zur Verfügung.... ganz neue Möglichkeiten und mehr Optionen!

    Sarah hat in einem neuen Artikel die aktuelle Entwicklung erörert (vgl. Link ganz unten im Anhang)

    Zitat: "Das Performance-Team von WordPress arbeitet seit mehreren Wochen an der Entbündelung des Performance Lab-Plugins nach dem Feedback von Matt Mullenweg, der darum bat, dass große Funktionen zu eigenen Community-Plugins werden, mit der Möglichkeit, kanonische Plugins zu werden. Als Teil dieser Bemühungen steht die neue SQLite-Datenbankintegration jetzt zum Testen als eigenständiges Plugin zur Verfügung.



    Bild: SQLite - auf der Wikipedia-site:

    Der von Yoast gesponserte Mitwirkende Ari Stathopoulos, der die Initiative zur Entwicklung der SQLite-Implementierung leitet, bittet Hosting-Unternehmen, Plugin-Entwickler und Themenautoren, das Plugin zu testen. Die Mitwirkenden zielen darauf ab, es auf den richtigen Weg zu bringen, um ein kanonisches Plugin zu werden, und schließlich die SQLite-Implementierung in einer zukünftigen Version in WordPress Core zu integrieren. Stathopoulos hat den Aufruf zum Testen mit Anweisungen zum Testen des eigenständigen Plugins aktualisiert. Dies sollte nicht in der Produktion getestet werden. Nach der Aktivierung des Plugins können Benutzer einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen, um die SQLite-Datenbank zu installieren.


    Bild: Bildrechte: WPTAVERN.Artikel - vgl. Link unten


    Ari Stathopoulos: Beim Testen stellte ich fest, dass ich die Datei wp-content/db.php löschen musste, um das Plugin zu installieren, da es den folgenden Fehler anzeigte:

    Zitat

    Das SQLite-Plug-in kann nicht aktiviert werden, da bereits ein anderes wp-content/db.php-Drop-in vorhanden ist.

    Der Vorgang:
    Nachdem man auf die Schaltfläche Installieren geklickt hat, erscheint das Plugin zum vertrauten WordPress-Installationsbildschirm, wo man dann die Sprache auswählen und den Namen und das Passwort der Website eingeben kann.
    In den Testanweisungen stellte Stathopoulos fest, dass das Plugin eine neue Datenbank erstellt und keine Inhalte aus der ursprünglichen Datenbank migriert werden. Die alte Datenbank bleibt erhalten und wenn das Plugin deaktiviert wird, wird die Seite wieder MySQL verwenden. Stathopoulos erklärte, warum Benutzer keine Inhalte aus ihrer alten Datenbank sehen, wenn die neue aktiv ist:
    Die SQLite-Implementierung enthält keine Möglichkeit, Daten von einer Datenbank in eine andere zu migrieren. Da dies ein Vorschlag für eine Implementierung ist, die in WordPress Core zusammengeführt werden soll, müssen wir die WordPress Core-Prinzipien befolgen. Datenmigration ist nicht etwas, was klassischerweise der Core tun sollte; es ist vielmehr eindeutig ein Plugin-Territorium. Die Daten verbleiben sicher in Ihrer vorherigen Datenbank, und Sie können wieder darauf zugreifen, indem Sie das SQLite-Modul deaktivieren.

    Die Zukunft: SQLite im Core - Szenarien:
    Wenn SQLite in Core zusammengeführt wird, werden Migrations- und Backup-Plugins Unterstützung dafür hinzufügt werden. Das Repository für das SQLite-Datenbankintegrations-Plug-in wurde in die WordPress-Organisation auf GitHub verschoben, und Tester können dort Feedback geben.
    Die Ergebnisse der Abstimmung über den besten Ansatz zur Entbündelung des Performance Lab-Plug-ins zeigen, dass die Mitwirkenden eher dafür sind, das Performance Lab-Plug-in so zu lassen, wie es ist, aber zusätzlich Module als einzelne Plug-ins bereitzustellen (32 Stimmen) gegenüber der Alternative, PL zu einem Wrapper-fokussierten zu machen zur zentralen Infrastruktur und Empfehlung einzelner Plugins (10 Stimmen).
    Es ist möglich, dass auf das SQLite-Integrations-Plug-in in Zukunft als unabhängiges Modul zugegriffen oder über das Performance Lab-Plug-in empfohlen wird, aber es ist noch nicht entschieden.
    Sobald ein Weg nach vorne formalisiert ist, wird klarer, wie sich die neue Struktur des Performance Lab auf das eigenständige SQLite-Integrations-Plugin auswirken wird." Einde des Zitats:


    weitere Daten, Infos und Links zum Thema

    der aktuelle Artikel von Sarah auf WPTavern: https://wptavern.com/sqlite-databas…gin-for-testing

    Die Abstimmung: https://github.com/WordPress/perf…ment-1377598692
    SQLite https://de.wikipedia.org/wiki/SQLite
    SQLite ist eine gemeinfreie Programmbibliothek, die ein relationales Datenbanksystem enthält. SQLite wird in Mobiltelefonen (Android, iOS, Symbian OS, Windows Phone), in Browsern (Firefox, Safari, Chrome), Skype und vielen anderen Anwendungen eingesetzt. Es ist das verbreitetste und meistverwendete Datenbanksystem der Welt. SQLite unterstützt einen Großteil der im SQL-92-Standard festgelegten SQL-Sprachbefehle. Unter anderem implementiert SQLite Transaktionen, Unterabfragen (Subselects), Sichten (Views), Trigger und benutzerdefinierte Funktionen.

    Das Performance Lab-Plugin: https://wordpress.org/plugins/performance-lab/
    The Performance Lab plugin is a collection of modules focused on enhancing performance of your site, most of which should eventually be merged into WordPress core. The plugin allows to individually enable and test the modules to get their benefits before they become available in WordPress core, and to provide feedback to further improve the solutions.

    Interessen: Linux & SBC allaboutcircuits :: die neuen Knowledge-Base: AFFiNE: There can be more than Notion and Miro. auf affine.pro :: WordPress Ressourcen Entwicklung: auf make.wordpress.org/core/

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  • Ari Stathopoulos: Beim Testen stellte ich fest, dass ich die Datei wp-content/db.php löschen musste, um das Plugin zu installieren, da es den folgenden Fehler anzeigte:


    Seltsame Aussage, diese Datei ist kein Standard bei WordPress, das sollte ein "von Yoast gesponserter" Entwickler eigentlich wissen. :confused:

  • N´abend Leute, :)


    @b3317133 Danke für dein Posting!

    Die meisten Menschen sind sich dieser Implementierung jedoch nicht bewusst. Sie sind sich möglicherweise nicht der Option bewusst, die wir haben bzw. hätten, wenn man mit "einfacherem" Hosting dann auskommt - m.a.W. was es bedeutet ein etwas billigeres Hosting ohne MySQL zu kaufen: Dann, ja dann kann man WordPress mithilfe einer SQLite-Datenbank aufsetzen.

    So gesehen find ich diese Sache sehr interessant: jeder, der hier beim Testen mithilft, leistet eine wertvolle Hilfe! Ich finds nen klasse Zug - dass WordPress SQLite offiziell unterstützt.
    Und wenn wir schon dabei sind - ja es wäre klasse, wenn es eine SQLite-Implementierungen (gab schon einige Ansätze in den vergangenen Jahren) dann final dann in den Core einbindet.

    Aus diesem Grunde ists wichtig, es richtig zu testen und zu unterstützen. Damit das allgem. Bewusstsein über die Möglichkeiten gesteigert wird gucken wir nochmal auf die Option für user:

    Also - was wären die Vorteile von SQLite?

    einige Vorteile der offiziellen Unterstützung von SQLite:

    -erhöhte Leistung auf Low-End-Servern und -Umgebungen.
    -Potenzial für WordPress-Wachstum in Märkten, zu denen wir aufgrund der Systemanforderungen keinen Zugang hatten.
    -Wachstumspotenzial im Hosting-Markt durch alternative Installations-„Szenarien“.

    und darüber hinaus - nicht zu vernachlässigen wie ich finde:
    reduzierter Energieverbrauch – mehr Nachhaltigkeit für das WordPress-Projekt.

    und ja - wenn man noch weiter geht: darüber hinaus ists auch (freilllich auf einer ganz anderen Ebene ) auch eine Unterstützung der "Mission" von WordPress, das „Publishing“ für alle zu ermöglichen - m.a.W. das Thema auch gewissermaßen zu demokratisieren.

    Schönen Abend noch

    Servus :)
    Euer SüdTiroler ;)

    Interessen: Linux & SBC allaboutcircuits :: die neuen Knowledge-Base: AFFiNE: There can be more than Notion and Miro. auf affine.pro :: WordPress Ressourcen Entwicklung: auf make.wordpress.org/core/

  • Es ging bei meinem Hinweis nur um die Datei [FONT=Courier New]wp-content/db.php[/FONT] die kein WordPress Standard ist.

    Mit dem einfachen Löschen dieser Datei durch Herrn Stathopoulos wurden andere Plugins ausgehebelt/beschädigt, das sollte ein WordPress Entwicker eigentlich wissen.

    Wenn ein Entwickler das nicht weiss, fragt man sich, was man von der restlichen Arbeit, so gut gemeint alles auch sein sollte, halten soll.

  • Hallo @b3317133 guten Abend, :)


    verstehe - ist ja richtig. - und ich hoff mal dass ich in der Eile gestern alles richtig wiedergegeben habe.
    Manchmal liegts ja auch am Überbringer der Botschaften.- Hoffe also, dass ich hier Ari nichts unterstellt / untergeschoben habe.

    Mir gehts um das größere Bild - um den Ausbau der Möglichkeiten:
    by the way: es gibt ja einige Quellen - zur SQLite Integration ...


    hier neuere:

    a. portable-wordpress-with-sqlite-instead-of-mysql: https://mfyz.com/portable-wordp…stead-of-mysql/
    b. lets-make-wordpress-officially-support-sqlite: https://devotepress.com/tips-tricks/le…support-sqlite/

    .... und darüber hinaus schon ältere: Zöchbauer: hier - und zwar vor 7 (sieben) Jahren: https://zoechbauer.name/wordpress-mit-sqlite-installieren/

    Zitat


    Ich habe WordPress mit SQLite sowohl in einer Single-Installation als auch in einer Multisite-Installation getestet und alles funktionierte problemlos mit den ganz normalen Einschränkungen einer Multisite-Installation – es sind eben nicht alle Plugins Multisite-Kompabtibel wie zB das Plugin WooCommerce. Bei der Single-Installation funktionierte aber auch das.
    Ich habe ausserdem noch die WordPress-Version 4.3.1 installiert und erst nach der Installation auf die neueste Version 4.4 updaten lassen – keine Probleme.

    Fazit: Auch mit SQLite lässt sich WordPress sehr gut betreiben. Selbst ein Shop zB mit WooCommerce ist möglich.


    diese Einsichten - diese Befunde - sie sind wie gesagt schon 7 Jahre alt - die find ich einfach klasse. Und mich freuts, dass nun diese Anstregungen halt unternommen werden - von Ari u. auch anderen hoffentlich noch mehr.

    Wie gesagt: wie "Zöchbauer schon ´15 schrieb (Zitat): Auch mit SQLite lässt sich WordPress sehr gut betreiben. Selbst ein Shop zB mit WooCommerce ist möglich.


    Wie gesagt: mir gehts eben um den Ausbau der Moeglichkeiten.


    Euch noch einen schönen Abend,


    Servus :)
    VG
    SüdTiroler,

    Interessen: Linux & SBC allaboutcircuits :: die neuen Knowledge-Base: AFFiNE: There can be more than Notion and Miro. auf affine.pro :: WordPress Ressourcen Entwicklung: auf make.wordpress.org/core/


  • Wie gesagt: mir gehts eben um den Ausbau der Moeglichkeiten.

    Wenn man keinen Murks in der Projektplanung gemacht hätte, hätte man einen Datenbank-Attraktion-Layer https://de.wikipedia.org/wiki/Datenbankabstraktionsschicht in den letzten Jahren eingebaut und keinen Gutenberg Schrott, den man nur nach einer Schulung halbwegs bedienen kann und alle paar Wochen raten muss, was sich dort ein Entwickler als Bedienung evtl. ausgedacht haben könnte. Zumindest haben die Entwickler noch nie einen Blogartikel selber geschrieben oder kommen über die Titel nicht hinaus.

    Zurück zum Datenbank-Attraktion-Layer. PHP hat den Schwarzen Peter gleich mit. Auch die Entwickler diskutieren alle paar Monaten über einen Datenbank-Attraktion-Layer und denken jetzt, die Anwender machen e-Enterprise Entwicklung (selber googeln).

    Wann funktioniert WordPress eigentlich unter PHP 8.2 fehlerfrei?

    Mit offenen Augen träumen

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