Programmierer für internes Wordpress Projekt

Aktuell arbeiten wir noch im Hintergrund an der Foren-Struktur, daher kann es vorkommen das noch nicht alles zu 100% passt. Sowohl die Foren-Bereiche, Labels, Berechtigungen, Icons und das verschieben der Themen in die entsprechende Bereiche wird noch alles durchgeführt, sobald das abgeschlossen ist entfernen wir diesen Hinweis auch.
  • Liebe Boardmember,

    ich habe da ein Projekt in eigener Sache. Dazu habe ich noch keinen Auftrag und müsste vorab etwas vorzeigbares generieren, anhand dessen der Kunde die Möglichkeiten erkennen kann.

    Hier eine Kurzbeschreibung:

    Ich plane den Aufbau eines WordPress-basierten internen Verwaltungssystems (keine Website, geplant ohne Page Builder), u. a. für Firmen, Filialen.
    Lieferanten, Artikel und Baugruppen sollen später folgen.

    Wer hat grundsätzlich Erfahrung mit folgenden Themen:

    Custom Post Types ( CPT UI )

    Advanced Custom Fields (ACF), inkl. Relationen

    Strukturierte Datenmodelle in WordPress (nicht nur Content-Seiten)

    OpenStreetMap-Integration der o.g. Daten zur Generierung einer Karte die als Filialübersicht dient und mit einem Link auf externe virtuelle Touren verweist.
    Dies sollte der erste Punkt sein, der dem Kunden präsentiert werden soll. Der ist unser Bonbon.

    Späterer Schritt: Rollen- und Rechteverwaltung (feldabhängige Sichtbarkeit, z. B. Preise)

    Des Weiteren sollte zukünftig ein kleines und einfaches Projektmanagement (mit Kalender, Tasks und Gant Übersicht mit Abhängigkeiten) möglichst mit o.g. Datenfelder verknüpft erstellt werden.

    Wordpress und o.g. Plugins, bis auf das Projektmanagement sind schon installiert.

    Grüße in die Runde
    Michael

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  • Hallo Michael,

    hast Du dich mal vorab informiert, was es heute für schöne technologische Möglichkeiten gibt? Ich habe jahrelang alle Kundenprojekte mit WordPress umgesetzt, weil es "einfach" war und "schnell" zu produzieren war. Heute würde ich einen anderen Ansatz wählen, der etwas nachhaltiger ist und vor allem auch im Sinne eines Proof of Concept, ausbaufähig und skalierbar.

    Dabei muss man sicherlich nicht alles von Anfang an durchdacht haben, aber mit WordPress und ACF ein solches Projekt zu starten, was zumindest schon mal eine Richtung erahnen lässt, löst bei mir Magenschmerzen aus.

    Sicherlich bin ich auch mit solch einer Antwort in einem WordPress Forum falsch, aber das liegt auch nur daran, dass ich zufällig über deinen Post in meinen Emails gestolpert bin. Aktiv in dem Forum war ich aus gutem Grund schon Jahre nicht mehr.

    Schau dir mal ein paar Frontend Komponenten Frameworks an. Zu den meisten gibt es auch passende CMS, wobei man das bei einem POC vielleicht noch gar nicht braucht.

    Viele Grüße und viel Glück mit deinem Vorhaben, wie auch immer deine Entscheidung aussieht.
    Michael

  • Hallo Michael,
    besten Dank für Deine ausführliche Antwort. Wie man in meinem Post unschwer erkennen kann, bin ich nicht der Programmierer vor dem Herren. ;-) Daher bin ich mir auch nicht sicher, was Du genau mit "Frontend Komponenten Frameworks" meinst. Ich vermute Du meinst Headless CMS Systeme, die leider in brauchbarer Form nur im Abo zu bekommen sind und Deine Daten sind dann halt nicht Deine und wenn mal eine Firma die Flügel streckt, sind diese auch nicht mehr nutzbar. Und das ist ein nicht unrealistisches Szenario. Zudem bin ich absolut kein Freund von Abomodellen.
    Ich habe auch schon mit ERPNext herumexperimentiert. Superkompliziert und durch den Rücken ins Auge. Ohne kostenintensive Anpassung out of the box völlig unbrauchbar. Dann kam Directus, was schon bei der Installation auf der Synology NAS ein Akt war und dann auch noch eine unterirdische Datenbankperformance (trotz SSD) zeigte. Andere haben damit kein Problem. Z.B. Mariushosting der dazu eine geniale Installatonsanleitung bereitstellt.
    Da war ich mit meinen bescheidenen Möglichkeiten am Ende und so kam der Gedanke, mach was mit Wordpress, das kann ja nicht so schwierig sein. Denkste.
    Aber vielleicht hast Du ja noch einen Impuls für mich.

    Viele Grüße und schönen Abend noch.

    Michael

  • Hi Michael,

    I have strong experience with WordPress custom development, CPT, and ACF with relationships, plus structured data and map integrations like OpenStreetMap. I can help you build a presentable first version for your client.

    how do you want to proceed and are you available for a quick meeting to discuss it?

    Thanks,
    Anna

  • Hallo Michael,
    besten Dank für Deine ausführliche Antwort. Wie man in meinem Post unschwer erkennen kann, bin ich nicht der Programmierer vor dem Herren. ;) Daher bin ich mir auch nicht sicher, was Du genau mit "Frontend Komponenten Frameworks" meinst. Ich vermute Du meinst Headless CMS Systeme, die leider in brauchbarer Form nur im Abo zu bekommen sind und Deine Daten sind dann halt nicht Deine und wenn mal eine Firma die Flügel streckt, sind diese auch nicht mehr nutzbar. Und das ist ein nicht unrealistisches Szenario. Zudem bin ich absolut kein Freund von Abomodellen.
    Ich habe auch schon mit ERPNext herumexperimentiert. Superkompliziert und durch den Rücken ins Auge. Ohne kostenintensive Anpassung out of the box völlig unbrauchbar. Dann kam Directus, was schon bei der Installation auf der Synology NAS ein Akt war und dann auch noch eine unterirdische Datenbankperformance (trotz SSD) zeigte. Andere haben damit kein Problem. Z.B. Mariushosting der dazu eine geniale Installatonsanleitung bereitstellt.
    Da war ich mit meinen bescheidenen Möglichkeiten am Ende und so kam der Gedanke, mach was mit Wordpress, das kann ja nicht so schwierig sein. Denkste.
    Aber vielleicht hast Du ja noch einen Impuls für mich.

    Viele Grüße und schönen Abend noch.

    Michael

    Hallo Michael,

    es gibt tatsächlich Open-Source-Alternativen zu WordPress, die modern sind und dich nicht technologisch "einsperren".

    Ich selbst entwickle beruflich meist mit Vue.js und Nuxt. Das ist zwar kein CMS, sondern das Framework für die Webseite an sich, aber damit lässt sich ein hochprofessioneller Tech-Stack aufbauen. Durch vorgefertigte Baukästen (wie NuxtUI oder TailwindCSS) lässt sich die Entwicklungszeit und damit auch das Budget deutlich reduzieren.

    Für einen ersten Prototypen (POC) reicht das reine Nuxt-Setup oft schon aus. Wenn du Inhalte später über eine Oberfläche pflegen willst, koppelt man das einfach mit einem spezialisierten CMS. Hier kommen die von dir erwähnten Headless CMS ins Spiel: Systeme wie Directus oder Strapi (sehr populär) sind Open-Source und dienen als reiner Daten-Speicher, während Nuxt die Darstellung übernimmt. Das ist genau der Weg, den man heute für skalierbare Projekte wählt.

    Da du WordPress kennst, habe ich noch einen Tipp: Schau dir mal Pruvious (https://pruvious.com/) an. Das verbindet die moderne Technik (Nuxt) mit dem Komfort und Dashboard-Feeling, das du von WordPress gewohnt bist – nur ohne den technologischen Ballast.

    Wenn du das Projekt mittel- und langfristig ausbauen und ggf. verkaufen möchtest, würde ich von WordPress abraten. Man entwickelt dort oft in einer "Blase" (spezifische WP-Logik), deren Code man nirgendwo anders nutzen kann. Ein moderner Stack (wie Nuxt + Headless CMS) ist zwar initial eine Umstellung, aber langfristig flexibler, performanter und zukunftssicherer.

    Viele Grüße
    Michael

  • Post by ViralChilly (February 10, 2026 at 1:03 PM).

    This post was deleted by Peter: Spam (April 24, 2026 at 2:31 PM).

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